Marciana, Marciana Marina, Poggio und die Westküste der Insel Elba
Es handelt sich um die schönste Seite der Insel, wo das Meer so klar wie nirgends sonst ist und die Landschaften am interessantesten sind. Die folgenden Orte in der Nähe von Sant’Andrea sollten Sie unbedingt besuchen:
MARCIANA
Am Hang des Berges (auf 630 m über der Meereshöhe) und gleichzeitig gegen
das Meer hin gelegen, ist das mittelalterliche Dorf Marciana ein entdeckenswertes
Geflecht von Gässchen und Treppen. Es ist ein Vergnügen, in diesem Ort
einen Spaziergang zu machen: Jede Treppe und jede Eingangstür entlang
der Strasse ist – der ganze Stolz der Marcianesi - mit Dahlien und Geranien
bepflanzten Töpfen versehen. Stets aufwärts, unter mittelalterlichen Gewölben
hindurch und über kleine Plätze, Kreuzwege des Geflechts von Gassen. Sehenswert
sind die Kirche von San Francesco (XVII Jahrhundert), die Pisanische Befestigungsanlage
und das archäologische Museum.
POGGIO
Ein anderes altes Dorf, nur wenige Kilometer von Marciana entfernt. Hier,
mitten im Kastanienwald, gibt es die Wasserquelle „Fonte di Napoleone“,
Napoleons Brunnen genannt. Es wird erzählt, dass der Kaiser an jedem Tag
seines zehnmonatigen Aufenthalts auf der Insel Wasser dieser Quelle zu
den Mahlzeiten verlangte.
MARCIANA MARINA
Typischer, im Sommer lebendiger Fischerhafen (heute auch als Passagierhafen
für die Touristen genutzt). Sehenswert ist das Quartier„del Cotone“, das
historische Zentrum des Ortes, das von den pastellfarbenen Häusern gekennzeichnet
ist, die an die alten Wohnstätten der ligurischen Dörfer erinnern.
DIE KÜSTE
Die Provinzstrasse, die Marciana mit Sant’Andrea verbindet, führt der
Westküste der Insel in Richtung Cavoli und Marina di Campo entlang und
bietet wunderbare Aussicht auf Golfe, Kaps und eindrucksvolle kleine Dörfer
mit weißen Häusern. Auch während der Hochsaison im Sommer findet sich
hier immer ein ruhiges Plätzchen: La Zanca, Patresi mit seinem schlohweißen
Leuchtturm, Chiessi, Pomonte. Während des Sonnenuntergangs lohnt es sich,
auf der Punta Nera (zwischen Patresi und Chiessi) Halt zu machen: der
eindrückliche schwarze Felsen der aus dem Meer ragt, ist der am weitesten
im Westen liegende Punkt der Insel. Genießen Sie das sich auf der Meeresoberfläche
und auf den Klippen spiegelnde Sonnenlicht und die leichte Brise, die
hier immer weht.
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