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DIE ROUTEN by ELBATUTTANATURA ®
Eine Exkursion zur Wiederentdeckung der alten Wurzeln der Berge von Elba in Capo Sant’Andrea. Dauer: 4 Stunden
Man startet in Marciana (350m), bei dem alten Stadttor, das sich in der
Nähe der Kirche von Santa Caterina befindet, und folgt dem mit der Nummer
3 gekennzeichneten Weg,
der über einige Treppen durch das Dorf führt. Im oberen Teil des Dorfes
trifft man auf zwei interessante Strukturen, welche zumindest einen kurzen
Besuch lohnen: das Archäologiemuseum (mit Fundstücken aus der prähistorischen,
der etruskischen und der römischen Epoche) sowie die Befestigungsanlage
der Pisaner. Man verlässt das Dorf und folgt dem Weg aus gepflasterten
Stufen zu der Wallfahrtskirche der Madonna del Monte (632m), ein Aufstieg
mittleren Grades, der an den typischen kleinen Kapellen, den Stationen
des Kreuzweges, vorbeiführt. Die Wallfahrtskirche ist äußerst geschichtsträchtig:
Im August 1814 hat sich Napoleon Bonaparte dort aufgehalten, um im Geheimen
Maria Walewska und deren Sohn Alessandro zu treffen. Er soll, so will
es die fabelhafte Erzählung, vom Panorama auf seinen Geburtsort Korsika
zur Planung seiner Flucht und dem darauf folgenden Versuch zur erneuten
Machtübernahme inspiriert worden sein. Die Wallfahrtskirche, berühmt wegen
der Wirkung der Frische ihres Quellwassers, beherbergt im Innern eine
Freske, die Sodom zugeschrieben wird.
Die Gegend um die Wallfahrtskirche birgt viele archäologische Zeugnisse
aus der Bronzezeit, als die Zone von den ligurisch-apenninischen Populationen
bevölkert war, welche sich hauptsächlich mit der Weidewirtschaft beschäftigten.
Um diese Grotten, Dolmen und „Ziegenställe“ zu besuchen, muss man weiter
nordwärts gehen, einige hundert Meter nach der Wallfahrtskirche erreicht
man die Felsengruppe „L’Aquila“.
Eine andere Gegend, die wegen dem Vorhandensein von Ziegenställen und steinernen Unterständen interessant ist, ist jene von Serraventosa (630m), die etwa 1km weiter westlich liegt. Von hier aus kann sich auf den Grat des Monte Giove (855m) begeben, indem man einem Weg dem Gebirgskamm entlang folgt. Der Monte Giove bietet eines der schönsten Panoramen der ganzen Insel. Er liegt in einer Gegend, die wegen ihrer typischen, vom Wind geschliffenen Felsenformationen, welche die Formen von menschen- und tierähnlichen Monstern haben, gut bekannt ist. Vom Monte Giove aus steigt man gegen die Wallfahrtskirche hinunter und folgt dann der Route Nr. 3, der nach etwa 700m in die Route Nr. 13 mündet, bis man in Zanca (150m) auf die Provinzstrasse 150). trifft. Von hier aus geht man auf dem Maultierpfad weiter, der ans Meer nach Capo Sant’Andrea (2m) führt. 2).
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